Drohne für Anfänger Einsteiger-Drohne

Welche Drohne eignet sich für Anfänger? Wir helfen dir weiter.

Drohnen für Anfänger: Die besten Einsteiger-Drohnen 2022/2023

Auf der Suche nach einer Drohne für Anfänger? Unser Ratgeber für die besten Einsteiger Drohnen 2022/2023 liefert euch eine Übersicht über passende Anfänger Drohnen. Findet jetzt auf einen Blick ein geeignetes Modell sowie allen Informationen die ihr für den Einstieg in die Drohnenwelt wissen müsst.

Welche Drohne für Anfänger?

Die folgende Auflistung liefert euch eine Übersicht über die 10 besten Anfänger Drohnen in Kurzform. Im Anschluss daran findet ihr wichtige Punkte, die eine gute Einsteiger Drohne ausmachen, ausführliche Details zu den aufgelisteten und weiteren Drohnen und Informationen worauf ihr noch beim Kauf achten solltet.

Anfänger Drohnen im Überblick

Bei der Wahl einer passenden Drohne für Anfänger gibt es zwei Herangehensweisen:

  1. möglichst günstige Drohne für den Einstieg, dafür aber kaum Funktionen, schwerer zu fliegen und mittelmäßige bis schlechte Bildqualität
  2. teurere Drohne, aber mit zusätzlichen Funktionen, die das Fliegen deutlich erleichtern sowie deutlich besserer Bildqualität

Die folgende Übersicht berückstichtigt beide Optionen. Erläuterungen zur Rangliste folgenden dann im nächsten Absatz.

DJI Ryze Tello

UVP: 109€

Technische Details
  • Gewicht: 80 g
  • Größe: 98×92.5×41 mm( LxBxH )
  • max . Flugzeit: 13 Minuten
  • max . Reichweite: 100 m
  • max . Flughöhe: 30 m
  • max . Geschwindigkeit: 28,8 km/h
  • Kamera - Sensor: -
  • max . Foto - Auflösung: 2592×1936 Pixel
  • max . Video - Auflösung: 1280×720 Pixel
  • Interner Speicher: - GB
  • Betriebstemperatur: -°C
  • Features: Entfernungsmesser, Barometer, LED, Sichtsystem
Vor - / Nachteile
  • sehr günstiger Preis
  • ideal für absolute Drohnenanfänger und Kinder
  • Steuerung über Smartphone
  • vordefinierte Flugmanöver
  • eher schlechte Video-Qualität
  • fixe Kamera ohne Gimbal
  • kein GPS
  • stark eingeschränkter Funktionsumfang

Fazit: Die DJI Ryze Tello tanzt in der Auflistung etwas aus der Reihe. Dennoch möchten wir diese winzige Drohne als Alternative für absolute Drohneneinsteiger ins Spiel bringen, die mit rund 100€ ihre ersten Schritte in der Welt der Drohnen wagen möchten. Selbstverständlich ist das Modell zu dem Preis und in der Größe teureren Modellen technisch unterlegen, bietet aber dennoch einige Funktionen zum ausprobieren mit.

DJI Mini 2

UVP: 459€

Technische Details
  • Gewicht: 249 g
  • Größe: 159 × 203 × 56 mm( LxBxH )
  • max . Flugzeit: 31 Minuten
  • max . Reichweite: 6000 m
  • max . Flughöhe: 4000 m
  • max . Geschwindigkeit: 57,6 km/h
  • Kamera - Sensor: 1/2,3''-CMOS
  • max . Foto - Auflösung: 3840×2160 Pixel
  • max . Video - Auflösung: 3840×2160 Pixel
  • Interner Speicher: - GB
  • Betriebstemperatur: -10 bis 40°C
  • Features: 4K, Quickshots, 3-Achsen-Gimbal, OcuSync 2.0, QuickTransfer, GPS
Vor - / Nachteile
  • super Preis-Leistungs-Verhältnis
  • geringes Gewicht
  • kompakte Bauweise
  • 4K-Auflösung
  • gute Foto- und Videoqualität
  • 100 MBit/s Videobitrate
  • 3-Achsen-Gimbal
  • OcuSync 2.0
  • RAW-Format
  • USB-C
  • gute Flugeigenschaften
  • Mavic Air 2 Fernsteuerung
  • Propeller mit Schrauben befestigt
  • keine Hindernisserkennung
  • kein ActiveTrack
  • im direkten Vergleich weniger hochwertig verarbeitet als größere Mavic Modelle

Fazit: In unserem DJI Mini 2 Test können wir DJI erneut hevorragende Arbeit bescheinigen. Die neue Kompaktdrohne ist eine sehr gelunge Verbesserung zum erfolgreichen Vorgänger. Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung. Die DJI Mini 2 ist in ihrem Preisbereich dank DJI Technologie der Konkurrenz weit voraus.

DJI Mini 3 Pro

UVP: 739€

Technische Details
  • Gewicht: 248 g
  • Größe: 171 × 245 × 62 mm mm( LxBxH )
  • max . Flugzeit: 34 Minuten
  • max . Reichweite: 18000 m
  • max . Flughöhe: 4000 m
  • max . Geschwindigkeit: 57,6 km/h
  • Kamera - Sensor: 1/1,3" CMOS
  • max . Foto - Auflösung: 8064×6048 Pixel
  • max . Video - Auflösung: 3840×2160 Pixel
  • Interner Speicher: 1,2 GB GB
  • Betriebstemperatur: -10 bis +40°C
  • Features: 4K, Quickshots, MasterShots, APAS 4.0, ActiveTrack 4.0, QuickTransfer, GPS, O3, 3-Achsen-Gimbal (vertikal ausrichtbar)
Vor - / Nachteile
  • geringes Gewicht
  • kompakte Bausweise
  • 4K-Auflösung mit 60 FPS
  • OcuSync 3.0 (O3)
  • Vertikal ausrichtbare Kamera
  • 3-Achsen-Gimbal
  • Hindernissensoren in 3 Richtungen (vorne, hinten, unten)
  • ActiveTrack 4.0
  • APAS 4.0
  • Hoher Preis
  • Propeller mit Schrauben befestigt
  • kein Netzteil im Lieferumfang
DJI Mavic Mini

UVP: 399€

Technische Details
  • Gewicht: 249 g
  • Größe: 159 × 202 × 55 mm( LxBxH )
  • max . Flugzeit: 30 Minuten
  • max . Flughöhe: 3000 m
  • max . Geschwindigkeit: 46,8 km/h
  • Kamera - Sensor: 1/2,3'' CMOS
  • max . Foto - Auflösung: 4000×3000 Pixel
  • max . Video - Auflösung: 2720×1530 Pixel
  • Interner Speicher: - GB
  • Betriebstemperatur: 0 bis 40°C
  • Features: 2.7K, GPS, 3-Achsen-Gimbal, Quickshots,
Vor - / Nachteile
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • geringe Größe
  • nach wie vor gute Aufnahmequalität
  • Einsteigerfreundlich
  • keine Hindernisserkennung
  • wenige Foto- und Video-Aufnahmemodi
DJI Air 2S

UVP: 999€

Technische Details
  • Gewicht: 595 g
  • Größe: 183 × 253 × 77 mm( LxBxH )
  • max . Flugzeit: 31 Minuten
  • max . Reichweite: 12000 m
  • max . Flughöhe: 5000 m
  • max . Geschwindigkeit: 68,4 km/h
  • Kamera - Sensor: 1'' CMOS
  • max . Foto - Auflösung: 5472x3648 Pixel
  • max . Video - Auflösung: 5472 x 3078 Pixel
  • Interner Speicher: 8 GB
  • Betriebstemperatur: 0 bis 40°C
  • Features: GPS, 3-Achsel-Gimbal, 5.4K Auflösung, OcuSync 3.0, ActiveTrack 4.0, APAS 4.0, Spotlight 2.0, POI 3.0, Quickshots, Timelaps, RTH, ADS-B
Vor - / Nachteile
  • 1 Zoll großer Bildsensor
  • 5.4K Auflösung
  • 10-bit Farbtiefe
  • sehr gute Foto- und Videoqualität
  • zusätzliche nach oben gerichtete Hindernisserkennung
  • OcuSync 3.0
  • sehr gute Flugeigenschaften
  • zahlreiche Foto- und Videoaufnahmemodi
  • Video-Bitrate von 150 MBit/s
  • feste Blende
  • keine seitlichen Sensoren
  • Propeller können falsch angebracht werden
  • kein KFZ-Ladegerät in der Fly More Combo Version
DJI Mavic 3 (Cine)

UVP: 4799€

Technische Details
  • Gewicht: 895 g
  • Größe: 347,5 × 283 × 107,7 mm( LxBxH )
  • max . Flugzeit: 46 Minuten
  • max . Reichweite: 10000 m
  • max . Flughöhe: 6000 m
  • max . Geschwindigkeit: 68 km/h
  • Kamera - Sensor: 4/3
  • max . Foto - Auflösung: 5280×3956 Pixel
  • max . Video - Auflösung: 5120×2700 Pixel
  • Interner Speicher: 8GB (Standard) / 1TB (Cine) GB
  • Betriebstemperatur: -10° - 40°°C
  • Features: Da einige Funktionen in der Verkaufsversion noch fehlen, wird dieser Punkt im Januar ergänzt.
Vor - / Nachteile
  • Duales Kamerasystem
  • Hasselblad Kamera
  • Großer 4/3 Zoll Sensor
  • sehr gute Foto- und Videoqualität
  • Omnidirektionales Hindernisserkennungssystem
  • extrem lange Flugzeit
  • Apple ProRes Codec (Cine)
  • integrierte 1TB SSD (Cine)
  • OcuSync 3+
  • Hoher Preis
  • Einige Funktionen werden erst im Januar nachgepatcht
  • Keine Way-Point-Funktion
Parrot Anafi

UVP: 699€

Technische Details
  • Gewicht: 320 g
  • Größe: 175 x 240 x 65 mm( LxBxH )
  • max . Flugzeit: 25 Minuten
  • max . Reichweite: 4000 m
  • max . Flughöhe: 4500 m
  • max . Geschwindigkeit: 55 km/h
  • Kamera - Sensor: 1/2,4’’ CMOS
  • max . Foto - Auflösung: 5344x4016 Pixel
  • max . Video - Auflösung: 4096x2160 Pixel
  • Interner Speicher: - GB
  • Betriebstemperatur: -10 bis 50°C
  • Features: 4K, GPS, Geofence, Hyperlapse, Follow-Me, Find my Drone, RTH,
Vor - / Nachteile
  • leiser als Konkurrenz
  • zusammengefaltet sehr kompakt
  • zahlreiche Flug- und Aufnahmemodi
  • gute Bildqualität
  • großer Lieferumfang
  • um 180° schwenkbare Kamera
  • Hybrid-Gimbal (nur 2 Achsen mechanisch stabilisiert)
  • kostenpflichte In-App Funktionen
  • Propeller nur mit Werkzeug tauschbar
Technische Details
  • Gewicht: 792 g
  • Größe: 305 x 252 x 90 mm( LxBxH )
  • max . Flugzeit: 43 Minuten
  • max . Reichweite: 8000 m
  • max . Flughöhe: - m
  • max . Geschwindigkeit: 36 km/h
  • Kamera - Sensor: Sony 1/3 Zoll CMOS
  • max . Foto - Auflösung: 4163×3122 Pixel
  • max . Video - Auflösung: 3840×2160 Pixel
  • Interner Speicher: - GB
  • Betriebstemperatur: -10 bis 40°C
  • Features: 4K-Video, GPS, RTH, 3-Achsen-Gimbal, Hyperlapse, Panorama, Wegpunkt, Orbit, Line Fly-Modus, Follow-Me
Vor - / Nachteile
  • sehr hohe Flugzeit
  • zahlreiche Flug- und Aufnahmemodi
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • relativ langsame Höchstgeschwindigkeit
  • niedrige Bitrate von 60 MBit/s
  • 4K nur bei max. 30 FPS
Technische Details
  • Gewicht: 1995 g
  • Größe: 520 mm (diagonale Länge) mm( LxBxH )
  • max . Flugzeit: 28 Minuten
  • max . Reichweite: 1600 m
  • max . Flughöhe: keine Angabe m
  • max . Geschwindigkeit: 48,6 km/h
  • Kamera - Sensor: 1'' CMOS
  • max . Foto - Auflösung: 5472x3648 Pixel
  • max . Video - Auflösung: 3840×2160 Pixel
  • Interner Speicher: - GB
  • Betriebstemperatur: 0 bis 40°C
  • Features: 3-Achsen-Gimbal, GPS, Follow Me, Orbit Me, POI, Wegpunkte, RTH, Hindernisserkennung
Vor - / Nachteile
  • 1-Zoll Bildsensor
  • wechselbare Kamera
  • zahlreiche Flug- und Aufnahmemodi
  • Fernsteuerung ohne Smartphone nutzbar (integriertes Display)
  • einklappbares Landegestell
  • ausfallsicherer als Quadcopter
  • nicht so kompakt
  • vergleichsweise geringe Reichweite
  • langer Verbindungsaufbau zwischen Fernsteuerung und Drohne

Was zeichnet eine gute Anfänger Drohne aus?

Stellenmarkt

Das Segment der Einsteiger-Drohnen ist gigantisch. Die Preise fangen hier bei niedrigen zweistelligen Werten an und sind nach oben hin weitestgehend offen. Aber warum ist das so?

Das liegt daran, dass die Definition von Einsteiger-Drohnen schwer festzulegen ist. Geht es hier lediglich um günstige Modelle ohne viele Funktionen um sich mit dem Thema Drohnen an sich vertraut zu machen? Will man einfach nur schauen, ob das Ganze was für einen ist?

Oder sprechen wir eher von teureren Modellen, die mit ausgeklügelter Technik Einsteigern viele Hürden bei den ersten Flügen abnehmen und dazu schon gute bis sehr gute Bildqualität bieten?

Der Vorteil von günstigen Drohnen ohne viele Funktionen ist natürlich der Preis. Schon für 30€ kann man mit einfachen Modellen abheben und erste Flugerfahrungen sammeln. Man wird aber schnell merken, dass das Fliegen solcher Modelle oft schwieriger ist als das Fliegen teurerer Modelle.

Darüber hinaus verzichten günstigen Drohnen auf Kameras oder liefern nur ungenügende Bildqualität um mit den Aufnahmen etwas anfangen zu können. Hier kann schnell Frust aufkommen. Diese Drohne sind lediglich als Spielzeug zu bezeichnen.

Teurere Modelle bieten hilfreiche Funktionen, die das Fliegen der Drohne erleichtern. Etwas wovon sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene profitieren. Dadurch findet man leichter Zugang zum Drohnenfliegen und bekommt dazu auch ansprechende Bildqualität.

Aus diesem Grund gehen wir einen Mittelweg bei unserer persönlichen Definition von Drohnen für Anfänger:

  • Der Preis soll nicht das ausschlaggebende Kriterium sein, aber mit Modellen am unteren Bereich starten.
  • Die Drohne sollte ausreichende Bildqualität liefern um zumindest unter Optimalbedingungen brauchbare Bilder / Videos zu liefern.
  • Der Funktionsumfang sollte zumindest einige für Anfänger und Einsteiger nützliche Funktionen bereit halten, die die ersten Flugstunden erleichtern.

Sehr günstige Drohnen oder kleine Drohnen ohne Kamera lassen wir in diesem Ratgeber außen vor. Passende Kinder- oder auch Fun-Drohnen findet ihr aber in dem separat verlinkten Artikel.

Nützliche Funktionen für Anfänger Drohnen

  • GPS
  • Sichtsensoren
  • Hindernisserkennung
  • Return-To-Home (RTH)
  • Automatische Flug- und Aufnahmemodi

Anfänger Drohnen im Detail vorgestellt

Der Preistipp

DJI Ryze Tello

Die Ryze Tello ist eine kleine Drohne die sich absolut an preisbewusste Einsteiger richtet. Mit einigen intelligenten Flugfunktionen und einer Gesten-Steuerung kommt man selbst als blutiger Anfänger sofort in den Genuss des Drohnenflugs. Dabei muss man jedoch auf außergewöhnliche Bildqualität, erweiterte Kamera- und Aufnahmemodi verzichten.

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Die DJI Ryze Tello. Bild: dji.com

Primär wird die Drohne direkt über das Smartphone gesteuert. Eine separate Fernbedienung ist nicht nötig, aber optional für zusätzliche Präzision beim Fliegen erhältlich. Die Drohne eignet sich ideal für Flüge in geschlossenen Räumen. Auf Grund ihres geringen Gewichts unterliegt sie weniger Flugbeschränkungen bei Flügen im Freien.

Mit einer Flugzeit von 13 Minuten, einer Reichweite von 100 Metern und eine 720p Kamera erfreut sich die Drohne bei einem Preis von rund 100€ großer Beliebtheit. Ein sehr guter Kompromiss aus Preis-/Leistung für eine sehr günstige Einsteiger-Drohne, mit dem man die ersten Drohnen-Luft schnuppern kann.

Für uns eine Empfehlung für Leute mit geringem Budget oder für Personen, die erst einmal ganz unkompliziert die ersten Flüge mit kleinen Drohnen wagen wollen.

Preis-Leistungs-Sieger

DJI Mini 2

Bei der DJI Mini 2 handelt es sich um eine Einsteiger- / Anfängerdrohne von DJI die am 05. November 2020 offiziell vorgestellt wurde.

Hinweis: Auch das Vorgängermodell der Mini 2, die DJI Mavic Mini, eignet sich noch nach wie vor. Sie kann Videos jedoch lediglich in 2.7K-Auflösung aufnehmen, unterstützt kein RAW Format und kommt mit einer kleineren Fernsteuerung daher, ohne OcuSync 2.0 Übertragungsprotokoll, kostet aber auch in der Standard-Ausfürung rund 399€ und in der Fly More Combo Version 499€. Ein echte Spartipp für Leute, die nicht auf 4K angewiesen sind.

Die Mini 2 ist mit einem Gewicht von unter 249g und den Maßen von 159 × 203 × 56 mm  (ausgeklappt, ohne Propeller) extrem kompakt und liegt damit unter den Gewichtsgrenzen einiger Länder, die meist bei 250g liegen (siehe EU-Drohnenveerordnung) und erleichtere Regularien mit sich bringen.

Mit einer Flugzeit von rund 31 Minuten, einer Maximalhöhe von 4000m und einer Höchstgeschwindigkeit von rund 57,6 km/h liefert die Drohne für ihre Größe sehenswerte technische Daten.

dji mini 2 ausgefaltet nah frontal
Die DJI Mini 2 im Test. Bild: Dimitri Wolf/DeinDrohnenpilot

Fotos können mit einer Auflösung von 4000 x 3000 px im 4:3 Format oder 4000 x 2250 px bei 16:9 aufgenommen werden. Die Videoauflösung erreicht eine maximale Auflösung von 4k bei bis zu 30 FPS (60 FPS bei 2,7k).

Im Vergleich zum Vorgängermodell kann die Mini 2 dabei Fotos im Raw Format aufnehmen und unterstützt das DJI eigene Übertragungsprotokoll OcuSync 2.0.

Gesteuert wird die DJI Mini 2 mit einer Fernsteuerung, die identisch zu der der DJI Mavic Air 2 ist und auch mit beiden Drohnen funktioniert. Zum Fliegen ist dabei wie beim Vorgänger die DJI Fly App auf dem Smartphone notwendig.

Die DJI Fly App bietet Zugriff auf einige vordefinierte Flugmanöver der Drohne, umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten für die angefertigten Aufnahmen sowie einige Flugtrainingsübungen an.

In der Standardversion kostet die Drohne 459€, als Fly More Combo, mit weiterem Zubehör wie extra Akkus, Tragetasche und Ersatz-Propeller werden 599€ fällig.

Drohne für Anfänger: Alternative Abseits von DJI

Holy Stone HS720

Die HS720 von Holy Stone ist eine beliebte Einsteiger-Drohne mit recht vielen Funktionen und einem für den günstigen Preis guten Bild. Sie wird gerne als Alternative zu vergleichbaren DJI Modellen gewählt.

Dir Drohne wiegt 460g und kann für den Transport gefaltet werden. Ausgefaltet misst sie 365 x 335 x 60 mm. Die Flugzeit beträgt ca. 26 Minuten, die Reichweite liegt bei 800-1000 Metern.

holy stone hs720
Die Holy Stone HS720. Bild: Amazon Product Advertising API

Fotos und Videos nimmt die HS720 in 4k-Auflösung (4096×2160 Pixel) auf. Leider bietet die Drohne, was in diesem Preisbereich oft vorkommt, kein richtiges Gimbal zum Stabilisieren des Bildes. Es besitzt lediglich eine kleine Dämpfung, die kleinere Vibrationen abfedern kann. Verwacklungsfreie Fotos und Videos können damit nicht in einer so hohen Qualität geschossen werden, wie das bei teureren Modellen mit Gimbal der Fall ist.

Die Drohne bietet darüber hinaus aber nützliche Funktionen wie GPS, Return-to-Home, einen Follow-Me Modus oder auch die Möglichkeit zum Anlegen von manuellen Wegpunkten, die von der Drohne dann abgeflogen werden.

Alles in allem ein sehr rundes Einsteiger Paket für gerade einmal 250€.

  • Flugzeit: 26 Minuten
  • Reichweite: 100m
  • Flughöhe: 30m
  • Geschwindigkeit: ca. 36 km/h
  • Foto-Auflösung: 4096×2160 Pixel
  • Video-Auflösung: 4k
  • Gewicht: 460g
  • Erhältlich bei: Amazon*

Drohnen für Anfänger im höheren Preisbereich

Wer für seine Anfänger Drohne mehr bezahlt, wird mit deutlich beserer Bild- und Videoqualität belohnt. Darüber hinaus verfügen Drohnen hier auch über zahlreiche Aufnahmemodi und Funktionen, mit denen aufwändige Flüge und somit spektakuläre Aufnahmen möglich gemacht werden – auch für Einsteiger. Denn viele dieser Funktionen machen das Drohnenfliegen nicht nur sicherer sondern auch einfacher.

Namentlich Erwähnung finden hier die DJI Mini 3 Pro, DJI Air 2S oder auch die Mavic 3 Reihe. Preislich liegen die Drohnen hier zwar deutlich über der DJI Ryze Tello, liefern aber im Vergleich viel bessere Bild- und Video-Qualität und eine fülle an nützlicher Funktionen für Anfänger. Im Detail stellen wir die beiden Drohnen weiter unten vor.

Preis-Leistungs-Sieger

DJI Mini 3 Pro

Mit der DJI Mini 3 lieferte DJI 2022 den Nachfolger zu seiner Mini 2 Drohne aus dem Jahr 2020. Sie profitiert ebenfalls von einem Gewicht von unter 250g, was zu einigen Erleichterungen beim Drohnenflug führt. Optisch gibt es einige deutliche Unterschieder zum Vorgängermodell, wie auf dem nachfolgenden Foto gut zu sehen ist.

dji mini 3 pro
DJI Mini 3 Pro. Bild: dji.com

Besonderes Augenmerk bei der neue DJI Mini 3 liegt vor allen Dingen auf dem neuen Hindernisserkennungssystem, dass dank Sensoren endlich zusätzliche Funktionen bieten kann, die bisher nur größeren Modellen der DJI Produktpalette vorenthalten waren. Die Mini 2 besitzt diese nämlich nicht.

Darüber hinaus bietet auch die Mini 3 Videos in 4k, eine Flugzeit von bis zu 34 Minuten sowie den aktuellen OcuSync 3.0 Videoübertragungsstandard. Mit der DJI Mini 3 führt Marktführer unter den Consumer und Prosumer Drohnen auch die neue DJI RC Fernsteuerung ein, die mit dem intergrierten Display an die beliebte Smart Controller Reihe anknüpft.

Allrounder Drohne für Anfänger

DJI Air 2S

Die DJI Air 2S ist der direkte Nachfolger der DJI Mavic Air 2 (Test) aus dem Jahr 2020. Neben dem verkürzten Namen hat DJI zahlreiche Verbesserungen an der DJI Air 2S vorgenommen, die die Drohne sogar in Konkurrenz zur deutlich teureren DJI Mavic 2 Pro bringen.

dji air 2s
Die DJI Air 2S. Bild: dji.com

So setzt die DJI Air 2S nun ebenfalls auf einen 1 Zoll großen Bildsensor, der effektiv 20 Megapixel liefert. Dazu kann die Drohne Aufnahmen mit einer Auflösung von bis zu 5.4K liefern, was bei Fotos 5472x3648px und bei Videos 5472 x 3078px (bei bis zu 30 FPS) entspricht. Ebenso unterstützt die Air 2S nun auch ein 10-bit Farbprofil was für eine breiteres Farbstektrum bei Aufnamen sorgt.

Das Gewicht steigt im Vergleich zum Vorgänger leicht auf 595g (570g bei der Mavic Air 2) was zu einer etwas geringeren maximalen Flugzeit von 31 Minuten (zu 34 Minuten beim Vorgänger) führt. Neben dem Gewicht steigt auch der Preis der Drohne auf 999€ für die Standard und 1299€ für die Fly More Combo Version. Der Aufpreis ist durch die Leistungssteigerung der Kamera aber durchaus gerechtfertigt.

Leistungssieger

DJI Mavic 3 (Cine)

DJI stellte die DJI Mavic 3 Drohne im November 2021 vor und enthüllte damit den lang ersehnten Nachfolger der Mavic 2 Serie. Zu haben ist die Drohne in zwei Ausführungen, der Standard Variante und der sogenannten Cine Edition. Die Cine Variante kommt mit einer integrierten 1 TB SSD und der Unterstützung für Apples ProRes 442 HQ Codec für verlustfreie Aufnahmen in höchster Qualität, in Kombination mit der neuen DJI RC Pro Fernsteuerung (Nachfolger des Smart Controllers V1). Während die Standardversion mit 2099€ zu Buche schlägt, liegt der Preis der Cine Variante bei stolzen 4799€ – und spricht damit in erster Linie professionelle Nutzer an.

Technisch gibt es jedoch keine weiteren Unterschiede. Beide Drohnen greifen auf das selbe duale Kamerasystem aus Hasselblad Kamera und Zoom System zurück.

Das Gewicht der Drohne beträgt 895g für die Standardversion und 899g für die Cine. Im ausgeklappten Zustand misst die Mavic 3 347,5 × 283 × 107,7 mm.

dji mavic 3 standard seitenansicht
Seitliche Ansicht der DJI Mavic 3. Bild: dji.com

Bei der Flugzeit hat DJI ordentlich was drauf gelegt und gibt diese nun mit stolzen maximal möglichen 46 Minuten an – Spitzenwert der DJI Consumer Drohnen. Die maximale Flugdistanz beträgt bis zu 30km, wird jedoch durch die Reichweite der Fernsteuerung beschränkt. Die maximal mögliche Flughöhe liegt offiziell bei 6km, wobei die Drohne eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 68 km/h erreichen kann.

Fotos können über die Hauptkamera (4/3 Zoll CMOS Sensor) mit einer Auflösung von bis zu 5280×3956 Pixel (JPEG/DNG (RAW)) und Videos in 5.1k (5120×2700) mit bis zu 50 FPS aufgenommen werden. Die Hauptkamera bietet eine variable Blende von f/2.8 bis f/11. Das Teleobjektiv (1/2 Zoll CMOS Sensor) liefert für Bilder eine maximale Auflösung von 4000×3000 Pixel und kann Videos in 4K bei bis zu 30 FPS aufzeichnen. Die Blende ist hier fest auf f/4.4, dafür gibt es einen bis zu 4x digitalen Zoom.

Die Mavic 3 verfügt dazu über ein omnidirektionales Hindernisserkennungssystem. Die Drohne kann Hindernisse damit sowohl vor, hinter, unter, neben als auch über sich zuverlässig erkennen und auf diese reagieren.

Bei der Fernsteuerung setzt DJI erneut auf die RC-N1, die schon bei der Air 2S und anderen Modellen zum Einsatz kam. Die Cine Edition bekommt hingegen, wie eingangs erwähnt, die neue RC Pro Fernsteuerung mit integriertem Display.

Die DJI-eigenen Flug- und Aufnahmemodi (ActiveTrack, Spotlight, QuickShots, MasterShots und POI 3.0) wurden alle samt nochmals aufgewertet und liefern auf diese Weise noch mehr Möglichkeiten bei der Aufnahme von Fotos und Videos.

Günstigere Alternative

DJI Mavic 3 Classic

Mit der DJI Mavic 3 Classic stellte DJI erst im Oktober 2022 ein drittes Modell seiner Mavic 3 Reihe vor. Technisch ist diese identisch zur „normalen“ Mavic 3, jedoch mit dem Unterschied, dass der Classic Variante die Tele-Kamera fehlt. Dadurch kann DJI diese Variante aber einige Hundert Euro günstiger verkaufen. Durch diese Preisanpassung ist die Mavic 3 Classic für viele Drohnenpiloten zu einer echten Alterantive geworden.

dji mavic 3 classic
Die DJI Mavic 3 Classic ist technisch identisch zur Standardversion – abgesehen von der fehlenden Tele-Kamera. Bild: dji.com

Allgemeine Tipps zum Drohnenkauf

Zusätzlich zu den oben genannten Tipps für spezielle Drohnenmodelle gibt es auch einige allgemeine Punkte die man beim kauf von Drohnen beachten kann.

Folgende Artikel haben wir dazu bereits verfasst und können sie als zusätzliche Lektüre empfehlen:

Drohne für Anfänger und Einsteiger FAQ

Welche Drohne eignet sich für Anfänger?

Wir empfehlen für Leute mit kleinem Budget die DJI Ryze Tello. Wer bereit ist mehr zu investieren, sollte aber lieber zu der DJI Mini 2 oder der DJI Mavic Air 2 greifen. Alle Infos im Artikel.

Worauf muss ich als Anfänger bei einer Drohne achten?

Für Anfänger spielt oft der Preis eine wichtige Rolle. Zu beachten ist aber, dass teurere Modelle für Anfänger meist viel besser geeignet sind, da diese über eine Vielzahl von Sicherheitsfunktionen verfügen, die das Fliegen deutlich erleichtern. Alle Informationen dazu gibt es direkt im Artikel.

Benötige ich als Einsteiger einen Drohnenführerschein?

Das kommt ganz auf die Drohne an. Kleine Drohnen bis maximal 249g benötigen keinen Drohnenführerschein. Mehr Infos gibt es im Artikel.

Benötige ich als Anfänger eine Drohnenversicherung?

Ja. Egal ob Anfänger oder Profi, privat oder gewerblich: Wer in der EU Drohne fliegen will braucht eine Drohnenversicherung. Ausgenommen sind nur Spielzeugdrohnen ohne Kamera. Weitere Informationen zu dem Thema gibt es in diesem Artikel.

*Die in diesem Artikel enthaltenen Links zum DJI Store und/oder zur Amazon-Webseite sind sogenannte Affiliate-Links. Bei diesen Links bekommt DeinDrohnenpilot.de eine Provision für vermittelte Käufe. Der Preis steigt für die Kunden hierdurch nicht.

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Kategorien: Ratgeber

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