DJI Mini 2 – Akku-Probleme beim automatischen Entladen

Dimitri Wolf Von Dimitri Wolf 2 Min. Lesen
Zweiwege Ladestation der DJI Mini 2. Bild: Dimitri Wolf/DeinDrohnenpilot

Aktuell wurde von DJI ein Problem bei der automatischen Entladung der DJI Mini 2 Akkus bestätigt. Diese funktioniert unter bestimmten Voraussetzungen nicht korrekt. Darauf müssen DJI Mini 2 Besitzer aktuell achten.

Wer bereits länger im Besitz einer DJI Drohne ist, der dürfte schon wissen, dass die Akkus über eine automatische Entlade-Technik verfügen. Diese sorgt bei den LiPo-Akkus dafür, dass sie nach einer bestimmten Zeit der Nicht-Nutzung auf einen niedrigeren Ladestand sinken. Grund dafür ist der, dass LiPo-Akkus nicht über einen längeren Zeitraum voll geladen gelagert werden sollte, da das den Akkus und ihrer Lebensdauer schadet. Doch genau hier gibt es bei der DJI Mini 2 (Test) momentan Probleme.

Update: Der Fehler wurde mittlerweile mit einem Firmware Update behoben.

Mini 2 Akkus entladen nicht selbstständig

Befindet sich ein Akku in der DJI Mini 2 oder in der Ladestation, kann es sein, dass die automatische Akku Entladung nicht aktiviert wird und der Akku damit nicht wie gewünscht selbstständig den Ladestand verringert. Werden die Akkus separat außerhalb der Drohne und der Ladestation gelagert, tritt diese Problematik nicht auf.

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DJI hat diesen Fehler bereits bestätigt und arbeitet an einem entsprechenden Firmware-Update. Konkret heißt es hier von DJI:

DJI is working on a firmware update for the Mini 2 and its battery system to initiate auto-discharge when batteries are in the drone or charging hub and have not been used recently. When placed in the drone or charging hub, the batteries use a minute amount of charge to maintain vital functions and does not initiate auto-discharge. DJI recommends that batteries are removed from the drone and/or charging hub when batteries need to be stored for a long time.

Quelle: dronedj

Sobald dieses Update verfügbar ist, werden wir entsprechend darüber berichten. Besitzer einer DJI Mini 2 sollten selbstständig nach Firmware-Updates Ausschau halten und bis dahin die Akkus der Drohne einzeln für sich lagern. Dadurch steigert man die Lebensdauer und Defekte an den Akkus werden verhindert.

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Wir konnten das Problem bei einem Akku, der sich seit einer Weile in unserer DJI Mini 2 befindet, übrigens nachvollziehen. Den Akku haben wir nun auch aus der Drohne entfernt und lagern ihn außerhalb.

Solltet ihr Auffälligkeiten an euren Akkus bemerken, entsorgt diese sofort fachgerecht. Auffälligkeiten könnten beispielsweise Verfärbungen oder aufgeblähte Stellen sein. Unter diesen Umständen darf ein Akku keinesfalls mehr weiter genutzt werden.

*Die in diesem Artikel enthaltenen Links zum DJI Store und/oder zur Amazon-Webseite sind sogenannte Affiliate-Links. Bei diesen Links bekommt DeinDrohnenpilot.de eine Provision für vermittelte Käufe. Der Preis steigt für die Kunden hierdurch nicht.

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Dimitri, Jahrgang 1989, ist Gründer von DeinDrohnenpilot.de. Das Thema Drohnen fesselt ihn bereits seit 2016. Er kümmert sich neben der Planung und Ausarbeitung neuer Konzepte für die Plattform auch um das Schreiben und Erstellen der Inhalte. Darüber hinaus ist er auch für die technische Umsetzung und Wartung zuständig. Dafür helfen ihm seine abgeschlossene Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration sowie sein Bachelor in Medieninformatik.
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