DJI Mavic Pro 2 – neue Technik oder Schnee von gestern?

Dimitri Wolf Von Dimitri Wolf 2 Min. Lesen
Quelle - DJI

DJI hat zwei seiner neuen Quadrocopter aus der Mavic-Reihe vorgestellt. Zum einen die Mavic Pro 2 die ein Nachfolger der 2016 veröffentlichten Mavic Pro ist und die Mavic 2 Zoom. Was ihr technisch von den beiden Neuheiten erwarteten könnt und ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr in dieser News! 

Quelle – DJI

Innovativ oder altbacken?

Das Faltdesign hat DJI ganz nach dem Motto „altbewährtes zahlt sich aus“ unverändert gelassen. Das hat den großen Vorteil, dass sich beide Modelle immer noch platzsparend verstauen lassen und somit der ideale Reisebegleiter sind. Eines der großen neuen Features ist definitiv die Kamera. In einer Kooperation mit Hasselblad wurde die Mavic Pro 2 mit einem 1-Zoll-Sensor (L1D-20c Kamera mit einem 1 Zoll CMOS-Sensor) ausgestattet und kann Fotos mit 20 Megapixeln (5472 × 3648 Bildpunkte) und Videos in 4K (3840 × 2160 bei maximal 30 Frames pro Sekunde) aufnehmen. Die Brennweite beträgt 28 mm bei einer Blende von f/2.8 bis f/11. Der Sichtbereich beträgt 77 Grad. Zudem soll ein Algorithmus mit dem Namen „Color Solution“ für eine besondere Farbtreue sorgen.

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Die Mavic 2 Zoom setzt dem ganzen jedoch die Krone auf. Mit einem 1/2.3-Zoll-Sensor mit einem zweifachen optischen Zoom der sich zwischen einer Brennweite von 24mm und einer Brennweite von 48 mm umschalten lässt in Kombination mit dem zweifachen digitalen Zoom wird ein 96-mm-Teleobjektiv simuliert („Brennweite“ von 96 mm). Damit lassen sich immerhin Videos in HD-Auflösung aufnehmen. Generell ist es natürlich auch mit der Mavic 2 Zoom möglich 4K Videos (3840 × 2160 Pixeln bei maximal 30 Frames pro Sekunde) aufzunehmen. Der Multicopter schießt Fotos mit einer Auflösung von 12 Megapixel (4000 × 3000 Bildpunkten) und kann mit einer neuen Funktion „Super Resolution“ 48-Megapixel-Panoramen aus neun Fotos zusammensetzten. Bei einer Brennweite von 24 mm liegt die Blende bei f/2,8, bei 48 mm bei f/3,8. Der Sichtbereich beträgt 83 Grad.

Beide Kameras verfügen über einen acht Gigabyte großen Speicher für die aufgenommenen Fotos und Videos.

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Neue Modi

Foto

Neue Foto-Modi sollen frischen Wind in die Luftaufnahmen bringen. Der oben bereits erwähnte Modus „Super Resolution“ aber auch der „Dolly Zoom“ sind nur zwei Beispiele. Mit dem zuletzt genannten „Dolly Zoom“ bewegt sich die Drohne vom Objekt weg und zoomt gleichzeitig an ein anvisiertes Motiv heran. Durch diesen Effekt bleibt das Motiv gleich groß aber die Umgebung verschwindet dabei.

Hyperlapse-Aufnahmen

Beide Quadrocopter lassen Hyperlapse-Aufnahmen zu um spektakuläre Zeitrafferaufnahmen erstellen zu können. Da die Flugzeit pro Akkuladung nach Herstellerangaben auf 31 Minuten bei Windstille beschränkt ist, sind Zeitrafferaufnahmen nur über einen beschränkten Zeitraum möglich.

Videoübertragung

Die Videoübertragung an die Steuerkonsole (Controller) des Piloten erfolgt sowohl über 2,4 als auch 5 GHz. Laut DJI soll damit eine stabile Übertragung von acht Kilometern möglich sein.

Kollisionsvermeidung

Damit es zu keinen ungewollten Zusammenstößen kommt sind beide Modelle mit einer omnidirektionalen Hinderniserkennung ausgestattet. Diese arbeitet aber nur in bestimmten Modi wie „Active Track“ oder „Stativ“ rundherum und erfasst keinen echten 360 Grad Radius. Dennoch sind sowohl die Mavic 2 Pro als auch die Mavic 2 Zoom mit zehn Sensoren zur Hinderniserkennung ausgestattet. Der einzige Nachteil – gute Lichtbedingungen sind Pflicht.

Preis

Beide Modelle sind ab sofort im DJI-Shop erhältlich.

Mavic 2 Pro:  1450 Euro

Mavic 2 Zoom: 1250 Euro

Das Vorgängermodell Mavic Pro wird aktuell für Preise unter 1000 Euro angeboten.

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Dimitri ist Gründer von DeinDrohnenpilot.de und seit 2021 bei skyzr tätig. Das Thema Drohnen fesselt ihn bereits seit 2016. Wenn er nicht gerade mit der Drohne unterwegs ist kümmert er sich neben der Planung und Ausarbeitung neuer Konzepte für die Plattform auch um das Schreiben und Erstellen der Inhalte. Darüber hinaus ist er auch für die technische Umsetzung und Wartung zuständig. Dafür helfen ihm seine abgeschlossene Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration sowie sein Bachelor in Medieninformatik.
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