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Unter welchen Bedingungen das Fliegen einer Drohne auf dem eigenen Grundstück möglich ist, erfahrt ihr im folgenden Artikel. Bild: pixabay.com

Drohne auf eigenem Grundstück fliegen

Eine der wohl häufigsten Fragen die sich neue Drohnenpiloten stellen: Darf ich meine Drohne auf meinem eigenen Grundstück fliegen? Die Antwort darauf liefert euch der folgende Artikel.

Darf ich eine Drohne auf meinem eigenen Grundstück fliegen?

Grundsätzlich: ja. Das Fliegen einer Drohne auf dem eigenen Grundstück ist (in Deutschland) problemlos möglich. Beispielsweise zum Anfertigen von Fotos oder Inspektion des eigenen Dachs. Doch wie so immer gibt es einige „abers“ in diesem Fall.

Wir gehen in diesem Artikel von gängigen Drohnen mit Kameras aus. Drohnen unterhalb von 250 g und ohne Aufnahmefunktionen unterliegen nämlich keinen Regulierungen.

Wo und wie man mit seiner Drohne fliegen darf, ist hierzulande nämlich in der Drohnenverordnung geregelt. Dort gibt es keinen Punkt, der das Fliegen auf dem eigenen Grundstück untersagt. Denn ein Flugverbot besteht nur bei fremden Grundstücken, ohne Zustimmung des Eigentümers. Als Grundstücksbesitzer ist man aber gleichzeitig der Eigentümer und muss sich selbst daher keine Genehmigung ausstellen.

Kommen wir aber nun zum „aber“. Auch auf dem eigenen Grundstück gilt die Drohnenverordnung genauso wie außerhalb des eigenen Grundstücks. Je nach Lage eures Grundstücks oder Art der Drohne kann das Fliegen auf diesem somit eingeschränkt oder verhindert werden. Die einzelnen Punkte können im entsprechenden Artikel zur Drohnenverordnung oder direkt beim BMVI (Bundesamt für Verkehr und digitale Infrastruktur) nachgelesen werden.

Einige Stichpunkte aus der Verordnung, die evtl. auf das eigene Grundstück zutreffen könnten:

  • Kennzeichnungs– und Kenntnisnachweispflicht besteht auch auf dem eigenen Grundstück wenn die Drohne die Voraussetzungen erfüllt
  • Versicherungspflicht besteht ebenfalls auf dem eigenen Grundstück
  • maximale Flughöhe 100 m
  • Abstand von 100 m zu Bundesstraßen und / oder Krankenhäusern
  • nicht außerhalb der Sichtweite fliegen
  • Flugverbot innerhalb von Kontrollzonen von Flugplätzen / Flughäfen
  • weitere Punkte den oben genannten Links entnehmen

Weitere Beschränkungen

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Vorsicht ist ebenfalls geboten, wenn ihr beim Fliegen auf eurem Grundstück Einblick auf das Grundstück eurer Nachbarn habt! Denn auch wenn ihr auf eurem Grundstück gemäß der Drohnenverordnung fliegen dürft, dürft ihr nicht ohne Zustimmung gucken, was der Nachbar so treibt (Stichwörter: Persönlichkeitsrechte, Privatsphäre, „Recht am eigenen Bild“). Wer also nicht gerade ein riesiges Grundstück hat, wird damit beispielsweise die maximal möglichen 100 m Flughöhe vermutlich gar nicht ausreizen können.

Wer Informationen haben möchte, ob das Fliegen über fremden Grundstücken möglich ist, sollte sich folgenden Ratgeber durchlesen: Mit der Drohne über fremde Grundstücke fliegen – erlaubt oder nicht?

Zusammenfassung

Das Fliegen einer Drohne auf dem eigenen Grundstück ist in der Regel problemlos möglich. Auch wenn eure Nachbarn unter Umständen böse gucken und anderes behaupten wollen: Solange ihr gegen keinen Punkt der Drohnenverordnung verstößt und keine Aufnahmen angrenzender Grundstücke / Nachbarn anfertigt, könnt ihr euch frei austoben. Je nach Größe und Lage des Grundstücks kann man hierbei zwar mehr oder weniger eingeschränkt werden, aber der grundsätzliche Flug auf eurem Grundstück ist ohne spezielle Genehmigung erlaubt.

Zum Thema wütende Nachbarn: Wir empfehlen euch Ruhe zu bewahren und eure Nachbarn freundlich darauf hinzuweisen, dass ihr mit eurer Drohne lediglich das eigene Grundstück filmt und kein Interesse daran habt die Privatsphäre zu stören. In der Regel zeigen Menschen Verständnis, wenn man in ruhe erklärt, was man da eigentlich macht.
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Ratgeber

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