DJI Mavic Mini Ton aufnehmen

Dimitri Wolf Von Dimitri Wolf 2 Min. Lesen
Die DJI Mavic Mini verfügt über kein Mikrofon. Ton lässt sich jedoch über einen Umweg am Smartphone aufnehmen. Bild: dji.com

Kann man beim Fliegen der DJI Mavic Mini auch Ton aufnehmen? Eine Frage, die häufig den Weg zu uns und in diverse Foren findet. Die kurze Antwort: nicht ohne Umweg. Die ausführliche Antwort folgt im Artikel.

Mavic Mini Ton / Audio aufnehmen

Eines vorweg: Wie bereits in dem zugehörigen Artikel zur DJI Mavic Air 2 erwähnt, sind DJI Drohne nicht mit einem Mikrofon ausgestattet. Denn durch das Surren der Motoren und der in der Regel hohen Flughöhe, würde man außer Motorgeräuschen und Wind wenig hören.

Anders als ältere DJI Drohnen, die über die DJI Go 4 App den Ton über das Smartphone Mikrofon aufnehmen können, um die Drohnenvideos so parallel mit Kommentaren zu begleiten, fehlt der Mavic Mini genauso wie der Mavic Air 2 diese Funktion jedoch in der neueren DJI Fly App. Die App ist jedoch zur Steuerung der Mavic Mini erforderlich.

Trotz fehlender nativer Aufnahmefunktion, kann man sich aber über einen Umweg helfen.

Alternative zum Aufnehmen von Ton mit der DJI Mavic Mini

Wer aber trotzdem nicht auf Tonaufnahmen während der Drohnenflüge verzichten will und kein separates Aufnahmegerät laufen lassen möchte, kann sich schnell selber aushelfen.

Denn sowohl iOS- als auch Android-Smartphones bieten von Haus aus bereits Standard-Apps zum Ton aufnehmen an. Diese oft als „Rekorder“ betitelten Apps können einfach parallel zur DJI Fly App gestartet werden um auf diese Weise beim Fliegen der Mavic Mini über das Mikrofon des Smartphones parallel im Hintergrund Ton aufzuzeichnen.

Beim Bearbeiten eures Videos müsst ihr dann nur noch die Audioaufnahme des Smartphones zusammen mit eurer Videoaufnahme der Drohne synchronisieren und schneiden. Am Ende habt ihr dann euer Drohnenvideo inklusive eurer Tonaufnahme.

Fehlende Funktion könnte mit Update folgen

Da es in der DJI Go 4 App für ältere Mavic Modelle eine Option zum Aufnehmen von Audio gibt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass DJI die Funktion noch nachliefern könnte. Das Feature wurde aber bereits Ende letzten Jahres im DJI Forum angefragt*, bisher leider ohne Erfolg.

Wir bleiben jedoch optimistisch. Mit der Übergangslösung von oben kann man sich bis dahin jedoch auch gut aushelfen.

Zusammenfassung

Die DJI Mavic Mini hat wie für so ziemlich jede Drohne typisch kein eingebautes Mikrofon. Ton lässt sich bisher auch nicht, anders als bei Vorgängermodellen, über die DJI Fly App am Smartphone aufzeichnen. Mit einem kleinen Umweg gelingt das aber trotzdem mit den Bordmitteln eures Smartphones, sowohl auf iOS als auch unter Android. Auf diese Weise könnt ihr eure Drohnenaufnahmen mit Live-Kommentaren unterlegen.

Mavic Mini Ton aufnehmen FAQ

Kann ich mit der DJI Mavic Mini auch Ton aufnehmen?

Nicht direkt. Die DJI Fly App bietet eine solche Funktion (bisher) nicht für die Mavic Mini an. Mit einem Umweg lässt sich aber trotzdem parallel zum Flug eine Tonaufnahme über das Mikrofon des Smartphones anfertigen. Wie das geht steht in dem Artikel.

Hat die DJI Mavic Air 2 ein eingebautes Mikrofon?

Nein. Wie für Drohnen üblich besitzt auch die Mavic Mini kein eingebautes Mikrofon. Das würde auch wenig Sinn ergeben, da man außer dem lauten Motor-Geräuschen nichts hören würde. Mehr Informationen stehen im Artikel.

*Die in diesem Artikel enthaltenen Links zum DJI Store und/oder zur Amazon-Webseite sind sogenannte Affiliate-Links. Bei diesen Links bekommt DeinDrohnenpilot.de eine Provision für vermittelte Käufe. Der Preis steigt für die Kunden hierdurch nicht.

Folgen:
Dimitri ist Gründer von DeinDrohnenpilot.de und seit 2021 bei skyzr tätig. Das Thema Drohnen fesselt ihn bereits seit 2016. Wenn er nicht gerade mit der Drohne unterwegs ist kümmert er sich neben der Planung und Ausarbeitung neuer Konzepte für die Plattform auch um das Schreiben und Erstellen der Inhalte. Darüber hinaus ist er auch für die technische Umsetzung und Wartung zuständig. Dafür helfen ihm seine abgeschlossene Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration sowie sein Bachelor in Medieninformatik.
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