Sony Airpeak – Sony steigt in Drohnenmarkt ein

Dimitri Wolf Von Dimitri Wolf 2 Min. Lesen
Sony Airpeak vorgestellt. Bild: Sony

Der bekannte japanische Elektronikkonzern Sony hat unerwartet seinen Einstieg in den Drohnenmarkt bekanntgegeben. Das Airpeak genannte Projekt wurde nun in einem kurzen Teaser angekündigt.

Mit einer kurzen Pressemitteilung und einem Teaser verkündete Sony nun seinen Einsteig in den Drohnenmarkt, ohne dabei jedoch wirklich viele Informationen bekannt zu geben.

Update 12.01.21: Sony hat die Drohne nun mit einigen wenigen Informationen aber dafür ersten Fotos und Videos offiziell präsentiert.

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Sony Airpeak Teaser

In dem 15 Sekunden kurzen Teaser sieht man lediglich einen sich drehenden Rotor einer vermeintlichen in schwarz gehaltenen Drohne. Viel Aussagekraft hat das jedoch nicht.

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In der Pressemitteilung hält sich Sony ebenfalls eher bedeckt. Frei übersetzt heißt es dort:

Tokio, Japan – Die Sony Corporation („Sony“) gab heute bekannt, dass sie ein neues Projekt für Drohnen im Bereich der KI-Robotik gestartet hat.

Die jüngste Verbreitung von Drohnen hat in hohem Maße dazu beigetragen, bisher ungesehene Bilder zu liefern, sowie zur Workflow-Effizienz und Energieeinsparung im Industriesektor. Sony hat der Marke den Namen „Airpeak“ gegeben, um seinem Bestreben Ausdruck zu verleihen, durch seine Bild- und Abtasttechnologie sowie 3R-Technologien (Reality, Real-time und Remote) im Drohnenbereich zur weiteren Entwicklung und zur Schaffung eines beispiellosen Mehrwerts beizutragen.

Airpeak wird die Kreativität der Videokreativen in größtmöglichem Umfang unterstützen, mit dem Ziel, zur weiteren Entwicklung der Unterhaltungsindustrie sowie zu mehr Effizienz und Einsparungen in verschiedenen Branchen beizutragen. Airpeak wird dieses Projekt auch fördern, um den Einsatz von Drohnen mit einem Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit in den Umgebungen zu ermöglichen, in denen dies in der Vergangenheit schwierig war.

Sony wird weiterhin projektbezogene Informationen veröffentlichen und Feedback von Drohnenbenutzern durch Co-Creation-Aktivitäten einholen, um den Start des Projekts im Frühjahr 2021 vorzubereiten. Das Unternehmen plant, bald mit der Suche nach Partnern im professionellen Bereich zu beginnen, die an dem Projekt mitarbeiten können.

Quelle: sony.net

Drohne für Videoproduktion und Start im Frühjahr 2021

Sony scheint sich laut dieser Meldung mit der Marke Airpeak also vor allem an Drohnen für die Videoproduktion zu richten. Dabei spielt das Thema KI wohl ebenfalls eine große Rolle. Der Start des Projekts soll im Frühjahr 2021 stattfinden. Ob dann bereits konkrete Produkte vorgestellt werden, ist aber noch offen. Grundsätzlich ist noch nicht ersichtlich, wie weit das ganze Vorhaben aktuell ist.

Ebenfalls ist offen an welche Zielgruppe sich die Drohnen genau richten werden. Ob Sony hier den Einstieg in den großen Markt an Consumer Drohnen (also Einsteiger und Fortgeschrittenen Drohnen) oder den Enterprise (teure Profigeräte) Markt anstrebt, wird sich noch zeigen müssen.

Auch wenn die Ankündigung überraschend kommt, so kann Sony vom eigenen Know-How profitieren. Fast in jeder Consumer Kamera-Drohne stecken Bildsensoren von Sony. Der Hersteller hat in Sachen Kameras und Kamerasysteme bisher bereits eine Menge Produkte geliefert und besitzt entsprechend die nötige Erfahrung in diesem Bereich.

Wenn das Unternehmen es schafft dieses Wissen in eine eigene Drohne zu packen, die technisch auf der Höhe der Zeit sein wird, dürften sie damit eine ernsthafte Konkurrenz zu etablierten Größen auf dem Markt wie DJI, Parrot, Skydio, Yuneec und Co. werden.

Wir bleiben dran am Thema. Was ist eure Einschätzung? Was könnte Sony konkret planen und wie stehen ihre Chancen auf dem hart umkämpften Drohennmarkt? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar unterhalb dieser Meldung.

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Dimitri, Jahrgang 1989, ist Gründer von DeinDrohnenpilot.de. Das Thema Drohnen fesselt ihn bereits seit 2016. Er kümmert sich neben der Planung und Ausarbeitung neuer Konzepte für die Plattform auch um das Schreiben und Erstellen der Inhalte. Darüber hinaus ist er auch für die technische Umsetzung und Wartung zuständig. Dafür helfen ihm seine abgeschlossene Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration sowie sein Bachelor in Medieninformatik.
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