Drohnen helfen bei Steuerhinterziehung in Griechenland

Dimitri Wolf Von Dimitri Wolf 1 Min. Lesen
Quelle - Pixabay - Das Urlaubsparadies Santorini in Griechenland

Pilotprojekt in Griechenland. Die griechischen Steuerbehörden setzten neuerdings auf Technik aus der Luft, um Steuerhinterzieher zu überführen. Die Videokameras der Drohnen werden benutzt, um verdächtige Bewegungen von Touristen aufzuzeichnen und dann Beweismaterial zu liefern

Drohnen helfen den Behörden

Die Drohnen der griechischen Steuerfahnder sind bisher nur auf der Insel Santorin eingesetzt worden, um so Bewegungsmuster zu erkennen, die Beweismaterial in Steuerhinterziehungsverfahren liefern können. Die beliebte Insel für Touristen liegt gut, um weitere Ziele mit dem Boot zu erreichen, wie beispielsweise kurze Ausflüge zur Caldera, dem Vulkankrater der Insel.

Die Drohnen überwachten die Fahrten von 6 Uhr in den frühen Morgenstunden bis 22 Uhr abends und filmten die Passagiere dabei auf den Schiffen. Anschließend verglichen die Behörden wie viele Tickets und Quittungen im laufe des Tages ausgestellt wurden. Die Steuerprüfer konnten so neun Betreiber von Touristenbooten überführen, die zusammen 145 Steuerverstöße begangen haben. Die Steuersünder vermieden es mit Vorsatz, Quittungen für Tickets in Höhe von 25.000 Euro auszustellen.

Die Überwachung erfolgte in sehr enger Zusammenarbeit mit den Hafenbehörden Santorins. Neben den Steuerverstöße wurden zahlreiche seerechtliche Gesetzesbrüche protokolliert und festgestellt. Ein Bootsbesitzer versuchte sogar sich der Kontrolle zu entziehen und auf das offene Meer zu flüchten, als er von den Drohnen erfuhr. Er kehrte jedoch später wieder selbstständig in den Hafen zurück

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Quelle – Pixabay – Boote in Santorini. Das Videomaterial der Drohnen diente zum Abgleich der Passagierzahlen auf Touristenbooten mit den angegeben Zahlen der Steuerbehörde.

Videos der Überwachungsaktion

Die griechischen Behörden veröffentlichten außerdem Videoausschnitte von ihrem Einsatz im Internet. In den beiden kuren Youtube Videos ist gut zu erkennen, wie Drohnen das Geschehen am Hafen überwachen.

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Die Passagiere und Steuermänner werden aus der Luft beobachtet. Mit der modernen Technik aus der Luft können sich die Steuerfahnder ein deutlich besseres Bild machen, wie mit zivilen Kollegen am Hafen. Das erfolgreiche Pilotprojekt könnte in Zukunft auch an anderen Häfen in Griechenland eingesetzt werden.

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Dimitri, Jahrgang 1989, ist Gründer von DeinDrohnenpilot.de. Das Thema Drohnen fesselt ihn bereits seit 2016. Er kümmert sich neben der Planung und Ausarbeitung neuer Konzepte für die Plattform auch um das Schreiben und Erstellen der Inhalte. Darüber hinaus ist er auch für die technische Umsetzung und Wartung zuständig. Dafür helfen ihm seine abgeschlossene Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration sowie sein Bachelor in Medieninformatik.
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