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Quelle – Pixabay

Rettungsdrohnen an der Ostsee

Rettungsschwimmer an der Ostsee werden ab dem Sommer 2018 auf Hilfe aus der Luft zurückgreifen. In Mecklenburg-Vorpommern setzten die Verantwortlichen nach einem Test im Sommer 2017, als erstes deutsches Küstenland auf Drohnen.

Kein Ersatz aber eine große Hilfe

Mit dem Beginn der offiziellen Badesaison am 15.05.08 werden die Multicopter an 14 Badeständen an der Ostsee aber auch an den vier größten Binnenseen des Landes eingesetzt.

„Die Drohnen sollen kein Personal ersetzen. Sie können in Notfällen aber schnell an der Unglücksstelle sein und dort Plastikschläuche abwerfen, die sich im Wasser automatisch aufblasen“

gab Thomas Powasserat von der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes in einem Interview mit dem Spiegel bekannt. Die Drohnen sind laut der Wasserwacht bis zu 85 km/H schnell und mit einer hochauflösenden Kamera ausgestattet. Powasserat äußerte außerdem

„Das kann helfen, Zeit zu gewinnen, bis die Rettungsschwimmer da sind.“

und entkräftete noch ein Mal die Befürchtung vieler Badegäste, dass einzig und alleine die Drohen für die Sicherheit der Menschen zuständig sind.

Mittlerweile wurde das Pilotprojekt fast abgeschlossen: Hier kommst du zur News!

Vorteile durch Technik

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Der Vorteil an dem Einsatz von Multicoptern ist die unglaubliche Zeitersparnis. Eine Drohne ist deutlich schneller bei einer verunglückten Person, die weit draußen in Not gerät, als ein Mensch. Die Helfer aus der Luft können laut Powasserat dabei helfen

„Panik zu bekämpfen und Zeit zu gewinnen, bis die Rettungsschwimmer da sind“

und sind somit eine wirkungsvolle Unterstützung um der abgetriebene Person die Panik zu nehmen und ihr zu signalisieren, das Hilfe unterwegs ist. Dieser psychologische Effekt kann maßgeblich dazu beitragen, dass die betroffene Person ihre Kräfte schont und nicht panisch oder unkontrolliert mit Armen oder Beinen rudert.

Datenschutz

Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden die Aufnahmen und Bilder der Quadrocopter nicht gespeichert. Personen die gerettet wurden müssen sich somit keine Sorgen machen, dass „ihre“ Rettungsaktion irgendwo im Internet auftauchen könnte. Ein ähnliches Rettungswesen gibt es laut Powasserat nur noch bei der Bergwacht in Bayern.

Kategorien: News

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