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Einsteiger-Drohne – Die beste Drohne für dich

Bestimmt hast du dich schon Mal gefragt, welche Drohne am besten zu dir und deinem Geldbeutel passt? Dieser Ratgeber erklärt dir, auf welche technischen Details du achten musst und welche Modelle für dich in Frage kommen. Außerdem haben wir Kaufempfehlungen in verschiedenen Preisklassen für dich zusammengestellt. 

Aller Anfang ist schwer

Viele Drohnen-Interessierte denken am Anfang oft daran, sich eine günstige Einsteiger-Drohne zu kaufen. Die Unsicherheit über das neue unbekannte Flugobjekt lässt uns oft zu Discounter-Drohnen greifen, die bei Lidl im Wühlregal liegen oder bei Mediamarkt als Gadget angeboten werden.

Deshalb solltest du dir im Vorfeld Gedanken machen, wofür du überhaupt eine Drohne benötigst. Möchtest du zum Zeitvertreib ein paar Runden in deinem Zimmer drehen oder mit der Familie und den Kindern im Garten fliegen? Dann reicht mit Sicherheit ein kleines Modell für unter 100 Euro aus. Zu beachten gibt es außerdem, ob du gerne eine Drohne mit oder ohne Kamera kaufen möchtest und dir das reine Flugvergnügen ohne Extras wie Bilder machen oder Videos drehen ausreicht.

Die einfachsten Drohnen gibt es schon für unter 20 Euro. Allerdings sind diese meist so groß wie eine Faust und nur für den Einsatz in geschlossenen Räumen gedacht. Die Mini-Drohnen sind eher ein nettes Gadget als eine ernst zu nehmende Profi-Drohne. Die Spielzeug-Drohnen halten zu dem meist nicht mehr als 10 Minuten in der Luft aus, bevor du sie wieder an das Ladekabel stecken musst.

Du solltest auch beachten, welches Drohnen-Modell du bevorzugst und dir über die Vor- und Nachteile bewusst sein. Möchtest du einen Quadrocopter, oder doch einen Hexacopter fliegen? Natürlich kannst du auch zu den meist teureren und kommerziell genutzten Drohnen greifen, wenn du mehr Power oder Tragkraft benötigst.

Welche Drohnen es auf dem Markt gibt, kannst du detaillierter in unserem Ratgeber nachlesen.

Was sollte ich vor dem Kauf beachten?

Willst du draußen in der Natur oder in der Nähe von Menschen fliegen, dann musst du daran denken, dass es Pflicht ist, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Die meisten Versicherungen decken Schäden mit der Drohne nicht ab. Wenn du in die Situation kommst, dass ein Schaden zustande kommt, kann das sehr teuer werden. Gerade bei Personen-, aber auch bei Sachschäden können die Preise schnell über 1000 Euro kosten. Zudem solltest du bedenken, dass du für das Fliegen einer Drohne ab 2 Kg einen Kenntnisnachweis benötigst. Die Drohnen-Verordnung besagt auch, dass deine Drohne mit einem Abfluggewicht von 250 Gramm ein Kennzeichen braucht.

Wir haben mit einigen Profis gesprochen, welche Drohne sie empfehlen. Alle Tipps kannst du hier nachlesen.

Einige Drohnen haben gerade für Anfänger sehr nützliche Funktionen an Board. Der Home Return oder Headless Mode, vereinfachen das Fliegen merklich. Zusatzfunktionen deiner Drohne wie das Halten einer Position in der Luft können dir am Anfang eine große Hilfe sein, falls es zu einem Signalverlust kommen sollte. Durch Funktionen wie zum Beispiel der Stabilisierungstechnik kann es für dich einfacher sein, die Drohne auch bei stärkeren Windböen gerade in der Luft zu halten.

Viele anfängerfreundliche Drohnen haben einen Lernmodus. Er drosselt die oftmals schon sehr schnelle Drohne in ihrer Geschwindigkeit und bei Manövern. So kannst du dich langsam an das Handlig gewöhnen und die Gefahr durch Schaden an der Drohne oder deinem Umfeld minimieren.

Durch ein Auflisten verschiedener Funktionen, die du benötigt oder die dir wichtig sind, kannst du die Suche stark eingrenzen. Außerdem kannst du dich an der folgenden Checkliste orientieren, wenn du dir unsicher bist, welche Drohne es werden soll.

    Checkliste

  • Wie viel möchtest du ausgeben, wie hoch ist dein Budget? Bitte beachte auch Zusatzkosten für Ersatzteile oder Erweiterungen
  • Welche Leistung soll deine Drohne haben?
  • Preisvergleiche online und/oder auf unserer Seite machen.
  • Erfahrungsberichte lesen
  • Unboxing und/oder Testvideos der Drohnen angucken, die in der engeren Auswahl stehen
  • Ist dir eine (gute) Kamera wichtig?
  • Gimbal, ja oder nein?
  • Reichweite der Drohne, wie weit kann sie fliegen?
  • Bedienbarkeit
  • Sicherheitssysteme wie der Home Return Modus.
  • Wie wichtig ist dir ein Akku der lange hält? Kannst du problemlos mit Ersatzakkus arbeiten?
  • Einsatzgebiet deiner Drohne? (Indoor oder Outdoor, Kompaktheit der Drohne, bist du viel Unterwegs)
  • Gewicht
  • Drohne mit FPV-Unterstützung (First-Person-View), ja oder nein?
  • Möchtest du dein Hobby zum Beruf/Gewerbe machen?

Kaufempfehlung

Durch die Checkliste hast du dir einen guten Überblick verschaffen können was du alles beachten sollst, bevor du eine Drohne kaufst. Im folgenden Abschnitt haben wir die besten Drohnen in unterschiedlichen Preisregionen aufgelistet, die wir empfehlen können.

Bist du ein großer Fan von DJI, dann schau doch in unserem Ratgeber „Die besten DJI Drohnen für Anfänger“ vorbei.

Drohnen 100 – 200 Euro:

Für den kleinen Geldbeutel und ideal zum Einstieg eignen sich diese wendigen Flitzer. Hier kannst du definitiv nichts falsch machen, wenn du du dich preisgünstig an das Thema Drohne herantasten willst.

Besondere Empfehlung von uns: 

Die Ryze DJI Tello ist eine kleine Drohne die sich besonders an Einsteiger richtet. Mit intelligenten Flugfunktionen und einer intuitiven Gesten-Steuerung kommt man selbst als blutiger Anfänger sofort in den Genuss des Drohnenflugs.

Primär wird die Drohne direkt über das Smartphone gesteuert. Eine separate Fernbedienung ist nicht nötig, aber optional für zusätzliche Präzision beim Fliegen möglich. Die Drohne eignet sich ideal für Flüge in geschlossenen Räumen. Auf Grund ihres geringen Gewichts unterliegt sie weniger Flugbeschränkungen bei Flügen im Freien.

Mit einer Flugzeit von 13 Minuten, einer Reichweite von 100 Metern und eine 720p Kamera erfreut sich die Drohne bei einem Preis knapp über 100€ bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Ein sehr guter Kompromiss aus Preis-/Leistung für eine sehr günstige Einsteiger-Drohne.

Drohnen von 200 – 400 Euro:

Ebenfalls günstige Drohnen befinden sich in der Preisspanne von 200 bis 400 Euro. Allerdings darf dabei eher von guten Multicoptern für „zwischendurch“ gesprochen werden. Diese Drohnen eigenen sich perfekt für Leute die Spaß am Fliegen haben, die aber nicht professionell arbeiten möchten. Sie sind ideal als Geschenk und gut geeignet für Einsteiger und Anfänger.

Besondere Empfehlung von uns: 

Die Parrot Bebop 2 ist robust und verlässlich. Sie ist die erste Freizeitdrohne, die weniger als 500g wiegt und eine 25-minütige Akkulaufzeit hat. Sie ist mit einer 14 Megapixel-Kamera ausgestattet die atemberaubende Bilder, sowie auch Full-HD 1080p Videos, mit digitale Stabilisierung auf 3 Achsen aufnehmen kann.

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Drohnen von 500 – 1000 Euro:

Langsam aber sicher kommen wir in den Profibereich. Bei diesen Multicoptern kann nicht mehr von Spielzeug-Drohnen oder reinen Anfängergeräten die Rede sein, sondern von geballter Power. Drohnen in dieser Preisklasse sind für Anfänger und erfahrene Piloten geeignet, da sie viel Sicherheitstechnik mit an Board haben und von namenhaften Herstellern produziert sind. In dieser Kategorie kannst du für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ohne Kompromisse zuschlagen!

Besondere Empfehlung von uns: 

Die DJI Phantom 3 gibt dir absolute Freiheit bei gleichzeitig voller Kontrolle. Erlebe neue Perspektiven während dein Traum vom Fliegen Wirklichkeit wird. Die leistungsstarken und schnell reagierenden Antriebsmotoren stoppen, beschleunigen, oder ändern die Geschwindigkeit und Flughöhe deiner Phantom 3 Standards auf spielend einfache Art und Weise.

Als Modell für Einsteiger und Profis zugleich verkörpert die Phantom 3 SE intuitive Steuerung, exzellente Bildqualität, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.Ausgerüstet mit einer 4K Kamera, einer Reichweite von bis zu 4 km, einem visuellen Positionierungssystem und bis zu 25 Minuten Flugzeit,ist die Phantom 3 bestens für epische Aufnahmen gerüstet.

Drohnen ab 1000 Euro:

Eins vorne weg: Ja, diese Drohnen sind teuer, aber auch verdammt gut! Teuer bedeutet im übrigen nicht, dass sie für Anfänger nicht geeignet sind, sondern dass sie ein großes Spektrum an den oben beschriebenen Sicherheitsfeatures bieten. Die Oberklasse der Multicopter hat außerdem besondere Leistungen mit an Board, die jeden Drohne in den unteren Preisklassen locker in die Tasche steckt. Wer diese High-End-Drohnen kauft, weil er das nötige Kleingeld besitzt, macht definitiv alles richtig. Klare Kaufempfehlung von uns an dich!

Besondere Empfehlung von uns: 

Die Mavic Pro ist eine kleine und gleichzeitig unfassbar leistungsfähige Drohne von DJI. Sie verwandelt den Himmel in deine Spielwiese und hilft dir jeden Moment spielend einfach in luftigen Höhen festzuhalten. Die kompakte Größe und der hohe Grad an Komplexität machen sie zu einer der fortschrittlichsten fliegenden Kameras, die DJI jemals entwickelt hat. 24 Hochleistungs-Prozessoren, ein komplett neues Übertragungssystem mit 7 km Reichweite, 4 Sichtsensoren und eine 4K Kamera, stabilisiert durch einen mechanischen 3-Achsen Gimbal, stehen Dir per Knopfdruck zur Verfügung.

Die Mavic ist lediglich ein Sechstel so groß wie die Phantom 4, aber die Reduktion der Größe geht keinesfalls mit weniger Flugzeit einher. Sie fliegt sogar viel länger, als man es bei ihrer kompakten Größen vermutet und ist durch ihren effizienten Motoren in der Lage eine maximale Flugzeit von 27 Minuten zu erreichen, bei einer maximalen Distanz von 13 km.

Einsteiger-Drohne – Die beste Drohne für dich
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