Wie viel Speicherplatz benötigen Drohnenaufnahmen?

Dimitri Wolf Von Dimitri Wolf 1 Min. Lesen

Der Speicherplatz von Drohnenaufnahmen hat unter anderem Einfluss auf die Wahl der richtigen Speicherkarte. Auch für die Datensicherung ist diese Information nicht uninteressant. Doch wie viel Speicherplatz braucht man für Drohnenaufnahmen überhaupt? Wir geben einen Überblick.

Für die Auflistung der folgenden Übersicht greifen wir beispielhaft auf Aufnahmen der DJI Mini 4 Pro und übliche Einstellungen zurück (weitere Modelle folgen). Wir listen dazu die Art der Aufnahme, das Format, die Dauer (bei Videos) sowie die gewählten Einstellungen inklusive der Videobitrate der Drohne auf.

Wovon die Dateigröße im Einzelnen abhängt, erklären wir dir weiter unten. Die folgende Auflistung gibt jedoch bereits einen guten Überblick über den Speicherplatzbedarf, den man für seine Drohnenaufnahmen kalkulieren sollte.

Wie viel Speicherplatz brauchen Drohnenfotos?

DJI Mini 4 ProAufnahmeartAuflösungEinstellungenFormatSpeicherplatz (gerundet)
Einzelfoto48MP16:9JPEG18MB
Einzelfoto48MP16:9RAW70MB

Wie viel Speicherplatz brauchen Drohnenvideos?

DJI Mini 4 Pro
(Videobitrate: 150 MBit/s)
AufnahmeartAuflösungFPSEinstellungenFormatCodecDauerSpeicherplatz (gerundet)
Video (normal)4k30Normal, H.265MP4H.26560s670MB
Video (normal)4k60Normal, H.265MP4H.26560s977MB
Video (Nacht)4k30Normal, H.265MP4H.26560s670MB
Video (Zeitlupe)1080p200Normal, H.265MP4H.26560s1,1GB
Video (Hyperlapse)4k25Intervall: 2s, Länge: 5sMP4Aufnahme: 60s
Ergebnis: 1s
24MB (Video)
5MB (pro Foto)

Wovon ist die Dateigröße von Drohnenaufnahmen abhängig?

Die Dateigröße von Drohnenaufnahmen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier sind die wichtigsten:

  • Auflösung: Höhere Auflösungen wie 4K führen zu größeren Dateien im Vergleich zu niedrigeren Auflösungen wie 1080p.
  • Bildrate: Eine höhere Bildrate (z.B. 60 statt 30 Bilder pro Sekunde) erhöht ebenfalls die Dateigröße, da mehr Einzelbilder pro Sekunde aufgenommen werden.
  • Komprimierung: Verschiedene Videoformate und Codecs (wie H.264 oder H.265) komprimieren Daten unterschiedlich effektiv. Eine geringere Komprimierung führt zu größeren Dateien, erhält aber mehr Details und Qualität.
  • Aufnahmedauer: Längere Videos führen naturgemäß zu größeren Dateien. Dies gilt auch für längere Zeitraffer- oder Zeitlupenaufnahmen.
  • Bitrate: Eine höhere Bitrate bedeutet, dass mehr Daten pro Sekunde aufgenommen werden, was die Dateigröße erhöht. Professionelle Drohnen bieten oft die Möglichkeit, die Bitrate manuell einzustellen.
  • Farbtiefe und Farbformat: Aufnahmen mit 10-Bit Farbtiefe oder in RAW-Formaten sind deutlich größer als Standard 8-Bit Videos, da sie mehr Informationen pro Bild speichern.
  • Zusätzliche Faktoren: Weitere Einstellungen wie HDR (High Dynamic Range) und zusätzliche Sensordaten (z.B. Höheninformationen) können die Dateigröße ebenfalls beeinflussen.

Welche Speicherkarte brauche ich für meine Drohne?

Anhand der Daten kannst du für dich nun entscheiden, wie groß die gewünschte Speicherkarte für deine Drohne sein sollte. Wenn du hierfür eine Auswahl an Empfehlungen brauchst, empfehlen wir dir unseren Ratgeber DJI Mini 4 Pro – die besten Speicherkarten. Die Tipps darin lassen sich auch für andere Drohnen-Modelle adaptieren.

Folgen:
Dimitri ist Gründer von DeinDrohnenpilot.de und seit 2021 bei skyzr tätig. Das Thema Drohnen fesselt ihn bereits seit 2016. Wenn er nicht gerade mit der Drohne unterwegs ist kümmert er sich neben der Planung und Ausarbeitung neuer Konzepte für die Plattform auch um das Schreiben und Erstellen der Inhalte. Darüber hinaus ist er auch für die technische Umsetzung und Wartung zuständig. Dafür helfen ihm seine abgeschlossene Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration sowie sein Bachelor in Medieninformatik.
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