Drohnen inspizieren Infrastrukturen

Drohnen kontrollieren automatisiert Industrieanlagen

Fortschreitende Entwicklungen bei Künstlicher Intelligenz und der Drohnen-Technik erlauben bei der Inspektion von Infrastrukturen nach und nach den Einsatz automatisierter Systeme. Das spart Kosten und erhöht die Zuverlässigkeit.

Vermehrt hört man von der Automatisierung von Arbeitsplätzen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (K.I.). Selten wird hierbei der Bereich der Inspektionen von Infrastrukturen wie Industrieanlagen erwähnt. Doch gerade in diesem Bereich lassen sich laut Alex Tepper, dem Gründer von Avitas, einem Dienstleister für automatisierte Inspektionen, Millionen an Kosten sparen. Kunden von Alex Tepper geben hunderte Millionen Dollar für manuelle Inspektionen aus. Die hohen Kosten ergeben sich meist daher, dass speziell ausgebildete Mitarbeiter zu abgelegenen Orten reisen müssen. Durch den Einsatz von Robotern und Drohnen entfällt dieser Punkt aber vollkommen.

Ebenso wird die Auswertung der Daten automatisiert und damit vereinfacht. Hierbei setzt Avitas Systems auf das DGX-1 Syetem von Nvidia das die Drohnen mit modernen Verfahren für maschinelles Lernen steuert und die Bild-Daten auf mögliche Defekte hin analysiert. Bei der Analyse der Daten arbietet Nvidia mit Deep-Learning. Einem Ansatz bei dem ein neuronales Netz darauf trainiert wird Muster in großen Daten zu erkennen. Besonders in der Bildverarbeitung erlebt diese Technik gute Fortschritte und hat sich in diesem Bereich bereits bewährt.

Drohnen erleichtern Inspektionen

Drohnen ermöglichen es den Beitreiben die Inspektion im Grunde vollständig zu automatisieren. Durch neue Technologien und Fortschritte im Bereich von K.I. können Drohnen selbstständig Anlagen abfliegen und dabei Daten sammeln. Diese Daten werden dann ebenfalls von einer K.I. ausgewertet und können beim Erkennen von Fehlern oder Problemen Meldungen erstatten.

Firmen wie KespryFlyability oder CyPhy bieten Systeme für die Inspektion von Minen und Windturbinen sowie für die Bewertung von Gebäudeschäden für Versicherungen an. Hierbei wird aber meist noch auf manuelles Bedienen der Drohne gesetzt.

Aber auch nicht von K.I. unterstütze Drohnen können Inspektionen massiv vereinfachen. Ein Mitarbeiter muss dabei beispielsweise nicht mehr auf einen entlegenen Platz klettern, sondern kann mit Hilfe einer Drohne einfacher Stellen untersuchen, an die er selbst nur mit Mühe dran kommt. Selbstverständlich muss der Mitarbeiter mit dem Umgang der Drohne geschult werden. Der Aufwand hierfür ist in der Regel aber deutlich geringer als das zur Verfügung stellen von nötigen Materialien um einen Mitarbeiter sicher zum gewünschten Ort zu bringen.

Die eingesetzten Drohnen werden dabei meist für ihren speziellen Einsatzzweck angepasst um beispielsweise Schäden an der Infrastruktur durch den Einsatz der Drohne selbst zu vermeiden.

Man darf also weiterhin gespannt sein, wie sich dieser Bereich entwickeln wird und wann es zum Standard wird, dass Drohnen rund um solche Anlagen fliegen und Inspektionen durchführen. Hier werden, trotz Fortschritte bei der K.I., Drohnenpiloten sicher immer weiter gefragt werden, die die Betreiber der Infrastrukturen unterstützen.

Quelle: heise

Kategorien: News

Schreibe einen Kommentar