Drohne fliegen im Winter

Das Fliegen im Winter kann seinen ganz eigenen Reiz haben, wenn man einige Punkte beachtet. Bild: pixabay

Drohne fliegen im Winter – was gibt es zu beachten?

Im Winter haben Drohnenpiloten nicht nur mit kürzeren Tagen, sondern auch mit Nässe, Schnee und Kälte zu kämpfen. Was man beim Drohne-Fliegen im Winter beachten sollte, möchten wir euch in diesem Ratgeber kurz näher bringen.

Wer eine Drohne sein Eigen nennt, hat in der kalten und nassen Jahreszeit zwei Möglichkeiten, was er mit dieser anstellen möchte. Entweder man entscheidet sich dazu, seine Drohne über den Winter zu lagern und erstmal liegen zu lassen oder man nutzt sie weiter und fliegt auch bei schlechtem Wetter. Je nachdem, wie man sich entscheidet, hat man dabei einige Punkte zu beachten, die wir euch hier näher bringen möchten.

Drohne über den Winter lagern

Die Drohne in eine Kiste packen und das war’s. Einfache Sache, oder? Nicht ganz! Einige Punkte solltet ihr beachten, wenn ihr vor habt, eure Drohne einige Wochen oder gar Monate nicht zu benutzen.

Akku

Akkus sollten immer aus der Drohne entfern werden, wenn man sie längere Zeit nicht benutzen möchte. Wichtig ist, die Akkus dabei nicht vollständig geladen oder vollständig leer zu lagern. LiPo-Akkus mögen das nämlich ganz und gar nicht, denn sie können dabei Schäden davon tragen.

Die Akkus sollten auf Lagerspannung gebracht werden. Die liegt bei ca. 65 – 75% der maximalen Ladung. Die intelligenten Akkus, die beispielsweise DJI Drohnen nutzen, entladen sich dabei selber auf eine ideale Lagerspannung. Wann sie das machen, lässt sich in der DJI Go 4 App für den aktuell eingelegten Akku einstellen. Der Standardwert sieht vor, dass sich der Akku nach 10 Tagen nicht benutzen automatisch anfängt zu entladen, bis er seine Lagerspannung erreicht hat.

DJI Go 4 App Akku Entladezeitraum

In der DJI Go 4 App lässt sich der Zeitraum einstellen, nachdem sich der Akku anfängt zu entladen.

Zu beachten ist hier auch, dass man während der Lagerung nicht ständig nach dem Akkustand gucken sollte. Durch das Drücken der Taste zur Anzeige des Ladezustands setzt sich der interne Timer für den Entladeprozess nämlich zurück!

Bei LiPo Akkus ,die nicht über eine automatische Entladefunktion verfügen, helfen dabei spezielle Lade-/Entladegeräte. Von denen man auch Gebrauch machen sollte, wenn man seine zu lagernden Akkus nicht beschädigen möchte. Ein Modell, das wir empfehlen können, haben wir hier für euch.

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  • B6AC verfügt über die so genannte automatische Funktion, die den Speisestrom während des Prozesses der Laden oder Entladen einstellen kann. Besonders für Lithiumbatterien kann es die Überladung, die wegen des Fehler des Benutzers vielleicht zu einer Explosion führt, verhindern.
  • B6AC setzt einen Einzeln-Zellespannung Stabilisator. Es ist nicht notwendig, einen externen Balancer für Balance Lade zu verbinden.
  • Dreieck-Spitze Empfindlichkeit: Das automatische Gebührenendpunktprogramm basiert auf dem Prinzip der Delta-Peak Spannungserkennung. Wenn die Spannung der Batterie die Schwelle übersteigt, wird der Prozess automatisch beendet.
  • Die Ladekapazität wird immer als der Ladestrom multipliziert mit der Zeit berechnet. Wenn die Ladekapazität den Grenzwert überschreitet, wird der Prozess automatisch beendet werden, wenn Sie den maximalen Wert eingestellt haben.
  • Während des Prozesses der Entladung kann B6AC jede Zelle der Batterie einzel überwachen und balancieren. Fehlermeldung wird angezeigt und der Prozess wird automatisch beendet, wenn die Spannung irgendeiner einzelnen Zelle anormal ist.

Die Akkus sollten dann in einen Beutel oder etwas ähnliches gepackt werden und kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann auch spezielle Akku-Lagerungstaschen kaufen. Unserer Meinung sind solche speziellen Taschen nicht zwingend erforderlich. Wer aber sowieso keinen passenden Behälter für seine Akkus hat, kann sie aber natürlich als Option sehen.

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Vergesst bei der Lagerung auch nicht eure Fernsteuerung. In ihr befindet sich ebenfalls ein Akku. Der wird in der Regel aber nicht automatisch entladen. Prüft also den Akkustand vor der Lagerung und versucht ihn auf eine geeignete Lagerspannung zu bringen.

Die Drohne selbst

Kommen wir zur Lagerung der Drohne selbst. Hier solltet ihr als erstes zur Sicherheit alle Schutzkappen aufziehen, die der Drohne beiliegen. Auf diese Weise könnt ihr das Gimbal und die Kamera bei der Lagerung schützen.

Außerdem solltet ihr die Drohne zusätzlich nochmal reinigen, bevor ihr sie wegpackt. Auf diese Weise setzt sich kein Dreck fest, der noch vom letzten Flug an der Drohne haftet. So wisst ihr beim Auspacken gleich, dass ihr eine saubere Drohne vorfindet. Dazu kann euch auch unser Drohnen richtig reinigen Ratgeber helfen.

Bevor ihr die Drohne dann in einer passenden Kiste, Box oder Tasche verstaut, entfernt noch zusätzlich die Propeller. Damit verhindert ihr, dass die Propeller bei der Lagerung unnötigem Druck ausgesetzt sind und auf Dauer ebenfalls beschädigt werden.

Für eure Fernbedienung könnt ihr, je nach Modell, ebenfalls ein kleine Schutzvorkehrung treffen und die Analogsticks fixieren. Dafür gibt es für wenig Geld spezielle Aufsätze. Sie eigenen sich auch dafür die Fernbedienung beim Transport zu schützen. Durch die Fixierung werden die Sticks bei der Lagerung oder dem Transport nicht unnötig strapaziert.

Mavic Pro Fernbedienung Schutzkappe

Durch einen extra Schutz für die Fernbedienung der Drohne kann sie vor unnötiger Belastung geschützt werden.

Drohne fliegen im Winter

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Entscheidet ihr euch doch dafür die Drohne auch im Winter zu benutzen, solltet ihr euch unseren Ratgeber zum Fliegen von Drohnen bei schlechtem Wetter durchlesen.

Ergänzend zum verlinkten Beitrag müsst ihr bei Schnee und Kälte noch folgende Punkte beachten:

  • Achtet auf einen sauberen Start- und Landeplatz. Lasst die Drohne niemals im Schnee starten oder landen!
  • Bringt die Drohne und die Akkus auf Temperatur.
    Jede Drohne und jeder Akku hat eine bestimmte Betriebstemperatur, die ihr dem Handbuch entnehmen könnt. Durch das vorherige Aufwärmen des Akkus erhöht ihr seine Leistung und Zuverlässigkeit.
    Die Mavic Pro hat beispielsweise eine Betriebstemperatur von 0° – 40°C, die passenden Akkus von 5°-40°C.
    Außerhalb dieser Temperaturen kann es zu Verformungen am Material der Drohne kommen, auf diese Weise ist ihre Funktionsfähigkeit nicht mehr garantiert.

Letzte Aktualisierung am 13.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Drohnen-Wissen, Ratgeber

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