Drohne fliegen bei schlechtem Wetter

Auch bei schlechtem Wetter können stimmungsvolle Aufnahmen entstehen. Es ist jedoch Vorsicht geboten!

Drohne fliegen bei schlechtem Wetter – das ist zu beachten

Da nicht immer nur die Sonne scheint, steht man früher oder später vor der Frage, ob man denn auch bei schlechtem Wetter mit seiner Drohne fliegen darf. Denn auch bei schlechtem Wetter kann man stimmungsvolle Aufnahmen machen. Der nachfolgende Ratgeber soll euch dabei einige Hilfestellungen liefern.

Besonders in den Herbst- und Wintermonaten sieht man sich oft einem grauen und nicht sehr einladenden Wetter gegenüber. Dazu folgt meist Regen oder Schnee. Was also tun als Drohnenpilot? Die Drohne eingepackt lassen oder trotzdem raus wagen und Aufnahmen machen? Dazu sollten wir erstmal festlegen, was wir hier unter schlechtem Wetter verstehen.

Was ist schlechtes Wetter?

Von schlechtem Wetter sprechen wir hier, wenn wir Regen, Schnee, starken Wind und wenig Sonnenschein meinen. Also erstmals keine „optimalen“ Bedingungen zum Fliegen und Fotografieren.

Fliegen bei Schnee oder Regen

Stellenmarkt
  1. Pilot Trichogrammaausbrinung
    Asedi GmbH
  2. Begutachtung von Dachschäden in Flensburg
    Privat
  3. Pärchenaufnahmen
    Carla und Tom
  4. alle Jobs

Was ist das Schlimme beim Fliegen in Regen oder Schnee? Nun diese Frage ist erstmal leicht beantwortet. Denn Drohnen bestehen nun mal aus viel Elektronik und sind in der Regel nicht wasserdicht. Was das bedeutet, kann sich nun jeder selber denken. Aus diesem Grund wird erstmal davon abgeraten, seine Drohne unter diesen Witterungsbedingungen steigen zu lassen.

Durch die Feuchtigkeit kann die Elektronik beschädigt werden. Dadurch kann es zu einem Absturz der Drohne kommen, was wiederum weitere Schäden nach sich ziehen kann. Ebenso können auch Sensoren oder die Kamera Schaden davon tragen. Wer hier nicht versichert ist, bzw. bei einer DJI Drohne am DJI Care Programm teilnimmt, wird viel Grund für Frust haben.

Es ist natürlich aber nicht zwingend gegeben, dass Regen sofort zu Schäden führen muss. Nicht selten fliegen Drohnenpiloten auch bei schlechtem Wetter, ohne dass ihre Drohne einen Schaden davon trägt. In erster Linie wird aber davon abgeraten, wenn man die Situation noch nicht gut einschätzen kann und seine Drohne erst seit kurzem besitzt.

Zusätzliche Informationen zum Thema Drohnen im Winter gibt unser spezieller Ratgeber.

Fliegen bei Nebel

Das gleiche gilt beim Fliegen im Nebel. Je nachdem wie dicht der Nebel ist, kann dieser an der Drohne haften bleiben und Tropfen bilden, die fast schon Regentropfen gleich kommen. Diese können einen ähnlichen Schaden anrichten wie das Fliegen im Regen.

Darüber hinaus beeinträchtigt starker Nebel zusätzlich die Sicht. Nicht selten kann das dazu führen, dass man die Drohen schnell aus den Augen verliert und nicht mehr genau erkennt, wo man hinfliegt. Lasst ihr eure Drohne im Nebel steigen, lasst euch nicht zu sehr davon verleiten zu weit zu fliegen und sie aus den Augen zu verlieren.

Achtung: Ist die Sicht zu sehr beeinträchtigt, ist das Fliegen bei Nebel verboten. Denn nur Flüge in Sichtweite sind ohne Ausnahmegenehmigung erlaubt!

Fliegen beim starkem Wind

Starker Wind wird die Drohne an sich erstmal nicht direkt beschädigen. Je nach Stärke des Windes wird es aber schwieriger die Drohne zu kontrollieren. Das kann dann dazu führen, dass man die Flugbahn nicht mehr richtig unter Kontrolle hat und es zu einer Kollision und/oder einem Absturz kommen kann. Achtet also auf die Windstärke, bevor ihr startet. Dabei ist die Windstärke am Boden eher zweitrangig, da ihr mit der Drohne ja meist in höheren Regionen unterwegs seid.

Je nach Drohnen-Modell bekommt ihr auch bereits in eurer Drohnen App eine Warnung, wenn starker Wind herrscht. Es ist also immer wichtig auf die Hinweise zu achten die euch geliefert werden.

Apps als Hilfe

Um dem Drohnenpiloten das Leben zu erleichtern und die Wetterbedingungen besser einordnen zu können, gibt es zahlreiche Apps. In unserem Artikel Die besten Apps für Drohnenpiloten stellen wir euch einige Apps vor die auch für akkurate Wetterinformationen sorgen.

Fazit

Es ist also erstmal angeraten, seine Drohne nicht bei schlechtem Wetter starten zu lassen, wenn es zu stark regnet, zu starker Nebel herrscht oder die Windbedingungen einen kontrollierten Flug nicht zu lassen.

Wer es trotzdem tut, sollte sich den Risiken bewusst sein. Wird dafür aber unter Umständen mit stimmungsvollen Bildern belohnt. Im schlimmsten Fall aber auch mit einer abgestürzten Drohne.

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Drohnen-Wissen, Ratgeber

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar