DJI Mavic Pro Drohnen Kennzeichen

Die Kennzeichnung der eigenen Drohne ist Pflicht für Drohnen ab 250g Gewicht.

Die Drohnen-Kennzeichnungspflicht

Mit der seit April 2017 in Kraft getretenen Drohnenverordnung des BMVI findet ein wichtiger Punkt Einzug in den Drohnenpiloten-Alltag: Die Drohnen-Kennzeichnungspflicht. Was das ist und worauf ihr achten müsst, erfahrt ihr in diesem Ratgeber.

Die Drohnen-Kennzeichnungspflicht ist Teil der Drohnenverordnung von Verkehrsminister Dobrindt. Die Kennzeichnungspflicht besagt folgendes:

§ 19 Abs. 3 LuftVZO

Der Eigentümer eines Flugmodells oder eines unbemannten Luftfahrtsystems mit jeweils einer Startmasse von mehr als 0,25 Kilogramm, eines unbemannten Ballons oder Drachens mit jeweils einer Startmasse von mehr als 5 Kilogramm sowie eines Flugkörpers mit Eigenantrieb muss vor dem erstmaligen Betrieb an sichtbarer Stelle seinen Namen und seine Anschrift in dauerhafter und feuerfester Beschriftung an dem Fluggerät anbringen.

Damit beschreibt der Paragraph kurz und knapp bereits das Wichtigste. Wiegt eure Drohne mindestens 250 g, was bei so ziemlich jeder Kamera-Drohne der Fall sein dürfte, seid ihr verpflichtet, diese mit einem Kennzeichen auszustatten.

Anforderungen an das Kennzeichen / die Plakette

Die Plakette muss dabei folgende Kriterien erfüllen:

  • sichtbare Platzierung an der Drohne
  • enthält Name und Anschrift
  • ist dauerhaft montiert und
  • feuerfest

Bei der Platzierung der Plakette solltet ihr dabei die Angaben des jeweiligen Herstellers beachten. Je nach Material der Plakette kann eine ungünstige Position die Sensoren der Drohne stören und zu Fehlfunktionen führen. Hier ein Beispiel für die korrekte Platzierung des Kennzeichens an einer DJI Mavic Pro.

Was die Verordnung jedoch nicht explizit ausführt, ist die genaue Definition von „feuerfest“. Eine entsprechende Angabe, welche Hitze die Plakette aushalten muss, fehlt. Da es bei einem Absturz natürlich unter Umständen zu einem Defekt am Akku kommen kann, macht es jedoch Sinn, dass das Kennzeichen generell feuerfest sein muss. Denn besonders dann ist es wichtig den Drohnen-Eigentümer schnell ausfindig zu machen.

Aus diesem Grund kommen einfache Aufkleber nicht als Drohnen-Kennzeichen in Frage!

Wofür dient die Kennzeichnungspflicht?

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Die Kennzeichnungspflicht dient dabei einer ganz einfachen und nachvollziehbaren Aufgabe: Stürzt eure Drohne irgendwo ab und verursacht unter Umständen einen Schaden, ist direkt erkennbar, wem die Drohne gehört.

Größe, Gewicht und Form des Drohnen-Kennzeichens

Bei der Größe, der Form und dem Gewicht gibt es keine konkreten Vorschriften. Solange die oben genannten Kriterien erfüllt sind, sind theoretisch alle denkbaren Formen und Farben möglich.

Hier solltet ihr euch aber ebenfalls an die Vorgaben des Herstellers halten. Denn alleine schon durch die unterschiedlichen Größen der Drohnen werdet ihr hier limitiert. Zu empfehlen ist: je kleiner und leichter die Plakette, desto besser. Denn jedes zusätzliche Gramm wirkt sich natürlich auf die Flugzeit und das Flugverhalten eurer Drohne aus.

Drohnen-Kennzeichen kaufen

Anbieter für Drohnen-Kennzeichen gibt es sowohl on- als auch offline. Der BMVI empfiehlt dabei selbst einen Aluminiumaufkleber mit Adressgravur.

Drohnen-Wissen, Ratgeber

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