Boulder City Nevada Drohnensteuer

Quelle: maps.google.de – Boulder City, Nevada

Boulder City, Nevada denkt über Versteuerung von Drohnenflügen nach

Boulder City, Nevada, sucht wohl nach einer Möglichkeit etwas mehr Geld zu verdienen und hat die Augen auf Freizeit- und kommerzielle Drohnenpiloten gerichtet. In dem Bestreben, den Haushalt der Stadt zu stützen, schlagen sie nun vor, 25 Dollar pro Tag für Freizeit-Drohnenflüge und 100 Dollar pro Tag für kommerzielle Drohnenflüge zu berechnen.

Brendan Schulman, DJI’s Vice President for Policy and Legal Affairs, twitterte folgendes:

“Local drone money-grab attempt as Boulder City, NV proposes $100/day fee for operating a drone.”

Viele andere auf Twitter teilten Schulman’s Nachricht und waren empört über Boulder City’s Vorschlag, Freizeit-Drohnenpiloten $25 pro Tag und kommerzielle Drohnenpiloten $100 pro Tag für das Fliegen ihrer Drohnen innerhalb der Stadtgrenzen zu berechnen.

Fox5 Wettermann Ted Petty, der selber ein FAA lizenzierter Drohnenpilot ist, sagte:

“Astonishing that an area with a droneport (forward-thinking) has a progress-thwarting policy like this.” In a later tweet, he added: This is really a shame..would be a beautiful city to show off from the air. I know @FOX5Vegas would not pay a city fee for airspace access already granted by state laws and federal laws-nor should they pay.”

Viele Twitter Nutzer reagierten genervt auf den Vorschlag der Stadt Boulder City und nannten den Vorschlag „Unsinn“ und „absurd“.

Auch wenn es hier um eine Stadt in den USA geht, könnte sich dieses Vorgehen auch auf andere Städte ausweiten, sollten der Entwurf umgesetzt werden. Da es hier scheinbar weder um die Verbesserung der Sicherheit geht, sondern lediglich nach zusätzlichen Einnahmequellen gesucht wird, können wir nur hoffen, dass die Beamten von Boulder City zur Besinnung kommen und sich an die FAA-Regeln halten, wie sie es derzeit tun, und diesen Vorschlag so schnell wie möglich vom Tisch nehmen.

Man denke nur an die zusätzlichen Kosten und den weiter steigenden bürokratischen Aufwand für Drohnenpiloten.

Was haltet ihr von diesem Vorgehen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren.

Quelle: dronedj / frei übersetzt

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